Wasserqualität optimieren

 

Teichreinigung und Teichpflege

Gute Wasserqualität im Teich ist die beste Voraussetzung für gesundes Leben von Tieren und Pflanzen in einem solchen kleinen Biotop.
Die Experten von Weitz Wasserwelt haben bereits früh damit begonnen, sich intensiv mit dem Thema Wasserqualität, Wasserpflege und Wasseraufbereitung in Naturteichen, Schwimmteichen und Badegewässern zu beschäftigen. In praxisorientierter Zusammenarbeit mit Schwimmteichtechnikern und Biologen ließen sich sehr effektive Hochleistungsprodukte für die Optimierung der Wasserqualität in Teichen entwickeln.
Unseren vielfach sehr erfolgreich eingesetzten Produkten wie z. B. KOMBI Schlammkiller, NM BIOSPEED® und Brilliant übernehmen aktive Hochleistungs-Mikroorganismen wichtige Aufgaben. Die darin enthaltenen Teichbakterien wandeln abgestorbene organische Substanzen zu anorganischen Substanzen um und halten so den biogenen Kreislauf aufrecht. Gleichzeitig regulieren sie den Sauerstoffgehalt und bauen im Übermaß vorhandene Schadstoffe im Teich nachhaltig ab.

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  3. KOMBI Schlammkiller
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  4. Sauerstoff-Aktiv
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  6. Starter Bakterien
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  7. Karbonathärte Plus
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  8. Meersalz Teiche
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Mikroorganismen zur Teichpflege

Hochleistungs-Mikroorganismen sind zwar unsichtbar, aber unverzichtbar, denn sie übernehmen in Seen und Teichen „systemrelevante“ Funktionen. Im Wasser bilden sie die Lebensgrundlage für ein gesundes ökologisches System, übernehmen die Verwertung überschüssiger Nährstoffe, fördern die Entwicklung von Pflanzenzonen und erhalten so Lebensräume innerhalb eines Biotops.  Bereits kleinste Abweichungen und Unregelmäßigkeiten können zu einer Störung des natürlichen Kreislaufs führen – mit unerwünschten Konsequenzen.

Wasserqualität im Teich erhalten

Anders als in einem natürlich entstandenen See werden in einem angelegten Teich und dem darin enthaltenen Wasser nur eingeschränkt für die Verbesserung der Wasserqualität wichtige Mikroorganismen gebildet.  Gleichzeitig findet aber eine – oft unbemerkte – Reduktion von vorhandenen oder zugeführten Hochleistungs-Mikroorganismen statt. Wie wichtig es ist, die Wasserqualität zu optimieren, um zu verhindern, dass das ökologische Gleichgewicht im Teich „kippt“, verdeutlicht ein einfaches Beispiel: Bereits dauerhafte Sonneneinstrahlung vernichtet Mikroorganismen, die Ammonium abbauen. In der Folge fehlt es durch den unzureichenden Abbau von Ammonium an Nährstoffen für Teichbakterien, die Nitrit abbauen. Damit gerät der bis dahin funktionierende und für die Wasserqualität im Teich enorm wichtige Stickstoffkreislauf aus der Bahn.

Mehr Wasser, mehr Probleme?

In einem natürlichen  oder natürlich gepflegten Gewässer sorgen die sogenannten Selbstreinigungskräfte von Mikroorganismen dafür, dass das Wasser wieder sauber wird. Der gewollte oder ungewollte Eintrag von neuem Wasser in den Teich kann sich mittelfristig aber sehr negativ auf die Wasserqualität auswirken, denn: Jede Form neuer Wasserzufuhr verdünnt das Teichwasser und somit auch den Bestand an Bakterien im Teich. Dabei ist nicht zu vergessen: Regenwasser ist überdurchschnittlich weich. Durch das Fehlen notwendiger Karbonatanteile im Wasser verändert sich der pH-Wert, so dass unerwünschte Fadenalgen optimale Wachstumsverhältnisse finden.

Überflüssige Nährstoffe im Regenwasser

Kommen mit dem Neuwasser zusätzliche Belastungen hinzu, stellt das die Teichbiologie noch einmal vor neue Herausforderungen. Unerwünschte Nährstoffe gelangen beispielsweise über das Regenwasser in den Teich. Es ist keine gute Lösung, das Regenwasser vom Dach für den Teich zu nutzen, da gerade im Frühjahr und Sommer Pollen, Blüten und Staub in großen Mengen vom Dach in den Teich gespült werden – zusammen mit Vogelkot. Ebenfalls oft unterschätzt werden durch Regenfälle bedingte Einträge aus Rasenflächen, Beeten oder Pflaster.  Gerade nach einem heftigen Gewitter ist der Eintrag von zusätzlichem Wasser und überflüssigen Nährstoffen viel zu groß und das Teichwasser benötigt dringend Hilfe durch den Teichbesitzer.

Dem Teich helfen, sich selbst zu helfen

Im Verhältnis zum Wassereintrag oftmals kleine Teiche haben innerhalb ihrer ökologischen Milieus echte Schwerstarbeit zu verrichten. Um ihnen dabei zu helfen, können Teichbesitzer bereits zu Beginn der Teichpflege das Teichwasser mit geeigneten und nachweislich erfolgreichen Produkten auf Basis von Hochleistungs-Mikroorganismen unterstützen.

Luft: Unsichtbare Einflüsse für den Teich

Es fliegt was in der Luft – und zwar immer und überall. Wenn feinster Staub aus der Umgebungsluft im Schwimmteich landet, ist das im wahrsten Sinne des Wortes ein gefundenes Fressen für vorhandene und neue Algen. Wie in anderen Gewässern auch bilden sich Algen, wenn ein Überangebot an Nährstoffen gebunden werden muss. Das ist ein weiteres Argument dafür, zu hohe Schadstoffgehalte frühzeitig zu reduzieren oder zu eliminieren. In der Natur funktioniert dieser Ausgleich ausgesprochen gut, da es hier eine andere Wasserbewegung und oftmals ein besseres Verhältnis von Flachwasserzone zu Tiefwasserzone gibt. Steht das Teichwasser unverhältnismäßig lang und besteht der Teich überwiegend aus Flachzonen oder ist er baulich bedingt insgesamt flacher als ein Naturgewässer, kommt es zu Algenwucher. Durch die erhöhten Temperaturen des Teichwassers und die zu starke Durchdringung des Teichwassers durch die Sonneneinstrahlung in Schwimm- und Flachzonen können sich Algen regelrecht explosionsartig ausbreiten.

Viele Teichbesitzer reagieren auf solche Entwicklungen überhastet und benutzen verschiedene Produkte auf einmal: Dünger für die Pflanzen, Kupfersulfate oder Schwermetalle gegen Algen und UVC-Lampen, um Bakterien abzutöten. Auf diese Weise bekämpfen sie zwar Symptome, drehen dafür jedoch an mehreren Stellschrauben gleichzeitig – und bringen damit den Teich nur weiter aus dem Gleichgewicht. 

Wie bereits beschrieben, gibt es aber durchaus Mittel und Wege, den Teich schonend dabei zu unterstützen, sein Gleichgewicht wiederzufinden. Mithilfe der richtigen Hochleistungs-Mikroorganismen lassen sich die Selbstreinigungskräfte des Teiches wiederherstellen und aufrechterhalten.

Neu angelegte Teiche im Entwickeln von Selbstreinigungskräften unterstützen

Gerade ein neu angelegter Schwimmteich gerät bei gleichzeitiger Belastung aus der Umwelt als Biotop schnell aus dem Gleichgewicht. Zum einen sind die Teichpflanzen noch zu klein, um effektiv die Nährstoffe aus dem Wasser zu ziehen. Zum anderen fehlen dem jungen Teich noch die gesunde und ausreichende Population an Mikroorganismen und die notwendigen biologischen Grundstrukturen für einen funktionierenden Stickstoffkreislauf.

Veränderte Bedürfnisse je nach Jahreszeit

Im Lauf eines jeden Jahres erfährt ein Teich als kleiner Lebensraum große Wandlungen. Damit verändern sich auch seine Bedürfnisse. So laufen in den kalten Monaten im Wasser andere Prozesse ab als im Sommer. Mit Beginn der ersten warmen Monate ist es dann besonders wichtig, das Biotop und sein Wasser wieder mit frischen Mikroorganismen zu unterstützen. Ein See profitiert von der besonderen Eigenschaft des Wassers, die auch Anomalie des Wassers genannt wird. Anders als bei milderen Witterungsverhältnissen sinkt im Winter warmes Seewasser auf den Grund ab, da kaltes Wasser bei winterlichen Temperaturen sein Volumen vergrößert und oben bleibt. Mithilfe dieser Besonderheit sichert der See seinen Bestand an vorhandenen Mikroorganismen am Grund des Sees in einem für den Erhalt ausreichendem Milieu. Die vergleichsweise geringe Tiefe eines baulich bedingt flach ausgeführten Schwimmteichs führt dazu, dass die vorhandenen Bestände an Mikroorganismen keine Überlebenschance haben, da sie mit dem Teichwasser nicht weit genug absinken können.

Klares Wasser im Teich: Auf die richtigen Pflege kommt es an

Kommen im Teich zu viele negative Einflüsse im Teich zusammen, kommt es zur allseits unbeliebten Algenblüte. Und Algen im Teichwasser sind lästig und nicht besonders schön anzuschauen. Algen entstehen bei hohen Konzentrationen der Stoffe Nitrat, Nitrit und Phosphat im Teichwasser. Dabei bilden sie Ammonium, das die Wasserqualität verschlechtert. Verschiedene Algenarten, vor allem Schmier- und Fadenalgen, greifen durch ihren Bewuchs außerdem die Oberflächen von Kunststoffen und anderen Bauteilen im Teich an. Sie verursachen die frühzeitige Korrosion von Teichfolien, Pumpen, Schläuchen etc. und verringern somit deren Lebensdauer.

Die Gründe für trübes Wasser und Algenwachstum sind auf ein Überangebot an Nährstoffen und das Fehlen wichtiger Mikroorganismen zurückzuführen. Durch die Versorgung mit den jeweils richtigen, Hochleistungs-Mikroorganismen zur richtigen Zeit lassen sich Algen im Teichwasser aber sehr effektiv bekämpfen – vom ersten Tag an und zu jeder Jahreszeit.